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Das Winker- oder Semaphoralphabet wurde entwickelt, lange bevor es Handies und Seefunk gab. Es erlaubt, Personen in
Sichtweite Nachrichten zu vermitteln, was auf See und an der Küste schon recht nützlich war, besonders da selbst bei Personen mit stark entwickelten Stimmorganen (wie den Vorfahren der Schnuit-Familie) die
Rufweite wegen der oft starken Windgeräusche stark eingeschränkt ist.
Die Nutzung desselben setzt eine gewisse Augenschärfe ( zum Lesen ) und kräftige Oberarme ( zum Schreiben ) voraus, ganz
besonders, wenn die zu übermittelnden Botschaften etwas umfangreicher sind.
Gut zu wissen ist es, ob der “Angesprochene” aus dem gleichen Sprachraum kommt wie man selbst. Es gibt nämlich sowohl ein
nationales (z.B. deutsches) als auch ein internationales ( wie hier genutztes ) Winkeralphabet. Neben den Buchstaben und einigen Sonderzeichen gibt es auch ein Flaggenalphabet. Hier haben alle Flaggen
unterschiedliche Farben und Muster, die jeweils für ein ganzes Wort stehen.
Einsteiger in das Winkeralphabet können ihre Kenntnisse hier gleich testen.
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